Installationsverfahren mit minimaler Oberflächenstörung
Das Erddruck-Rohrvortriebverfahren bietet beispiellose Vorteile für den Erhalt der Oberfläche und ist daher die optimale Wahl für Rohrleitungsinstallationen in stark bebauten städtischen Gebieten, empfindlichen Umweltzonen sowie an Standorten, an denen Einschränkungen beim Oberflächenzugang konventionelle Bauverfahren ausschließen. Dieses innovative Installationsverfahren erfordert lediglich kleine Ein- und Austrittsschächte mit typischen Durchmessern von 3 bis 4,5 Metern im Vergleich zu durchgehenden Grabenbauweisen, die sich über mehrere Kilometer erstrecken und umfangreiche Maßnahmen zur Wiederherstellung der Oberfläche erfordern. Der äußerst geringe Flächenbedarf des Erddruck-Rohrvortriebs ermöglicht es Unternehmen, Schulen und Wohngebieten, ihre regulären Aktivitäten während des gesamten Installationsprozesses fortzusetzen – wodurch Umsatzeinbußen und Beeinträchtigungen der Gemeinschaft, wie sie bei herkömmlichen Aushubarbeiten üblich sind, vollständig vermieden werden. Die Kosten für das Verkehrsmanagement sinken drastisch, da beim Erddruck-Rohrvortrieb keine umfangreichen Straßensperrungen, Umleitungen oder Verkehrsregelungspersonal benötigt werden, wie dies bei offenen Grabenbauverfahren der Fall ist. Die Technologie erweist sich als besonders wertvoll bei Installationen, die vielbefahrene Kreuzungen, Gewerbegebiete und Verkehrskorridore queren, wo Oberflächenstörungen erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf lokale Unternehmen und Pendler hätten. Zu den Umweltschutzvorteilen zählen der Erhalt bestehender, ausgewachsener Bepflanzung, der Schutz empfindlicher Ökosysteme sowie die Aufrechterhaltung natürlicher Entwässerungsmuster, die bei konventionellen Aushubarbeiten dauerhaft verändert oder zerstört würden. Das Erddruck-Rohrvortriebverfahren eliminiert zudem die Lärmbelastung durch schwere Aushubmaschinen und eignet sich daher besonders für Installationen in unmittelbarer Nähe von Krankenhäusern, Schulen und Wohngebieten mit strengen Lärmschutzvorschriften. Die Terminplanung wird flexibler, da die Arbeiten zum Erddruck-Rohrvortrieb während der regulären Geschäftszeiten ohne wesentliche Störungen für angrenzende Grundstücke und Aktivitäten durchgeführt werden können. Die Kosten für die Oberflächenwiederherstellung entfallen nahezu vollständig, da das Installationsverfahren bestehende Fahrbahndecken, Bepflanzung und infrastrukturelle Verbesserungen erhält und dadurch erhebliche Einsparungen gegenüber herkömmlichen Methoden ermöglicht, die eine komplette Oberflächenneugestaltung erfordern. Die Technologie ermöglicht zudem Installationen an Standorten, die zuvor als unzugänglich galten – etwa unter Gebäuden, quer über Wasserläufe oder durch geschützte Umweltgebiete, wo Oberflächenstörungen entweder gegen behördliche Auflagen verstoßen oder mit konventionellen Bauverfahren wirtschaftlich nicht realisierbar wären.